Die gesamte Anlage wurde von zwei IVBV - UIAGM, international anerkannten Bergführern geplant und gebaut. Dabei wurden Sicherheitsdetails und Erfahrungswerte aus bestehenden Anlagen, vor alledem in Kanada, miteingeflochten. Die verwendeten Materialien sind allesamt überdimensioniert. So kann das 12 mm Sicherungsstahlseil eine Haltekraft von 10 Tonnen aufweisen, während die tragenden Seile der Hängebrücke 17 Tonnen Bruchlast haben.
Beim Bau der Anlage wurde sehr auf die Umwelt bzw. Natur geachtet: Kein Baum, der mit einer Plattform versehen ist oder als Ankerpunkt für ein Hindernis dient, wurde angebohrt oder verschraubt. Die Befestigungselemente könnten theoretisch jederzeit abgenommen werden, ohne Spuren zu hinterlassen. Zudem sind sie so konzipiert, dass sie mit dem Baumumfang „mitwachsen“ können.
Selbst die Verankerungselemente der Hängebrücke sind beweglich (sie bestehen aus Rundlingen mit einem Durchmesser von fast 30 cm) und können demzufolge auch bei starker Windaktivität nicht ungünstig belastet werden.
Die gesamte Anlage wurde von einem technischen Begutachter abgezeichnet und wird einmal jährlich einer Generalrevision unterzogen. Der Besucher des Seilgartens wird von einem Trainer betreut. Dabei handelt es sich um einen international anerkannten Bergführer oder einem speziell ausgebildeten Hochseilgartenführer.